So entsteht ein Roman

Die gläserne Autorin – wer am Entstehungsprozess meines nächsten Romans teilhaben möchte, den lade ich ein, mir auf Instagram zu folgen. Einblicke in meine Arbeit, Kennenlernen der wichtigsten Figuren, Motivation, Handlung, Konflikt und Prämisse: für den treuen und verlässlichen Fan finden sich die wichtigsten Stationen in unregelmäßigen Abständen auf

instagram.com/patriciamalcher_autorin

Ich freue mich über jeden, der abonniert.

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Süß und klebrig

150 Autorinnen und Autoren rund um den Globus haben sich mit dem Begriff Heimat auseinandergesetzt. Darunter ich.

Entstanden ist eine internationale Anthologie mit weltoffenen, starken Texten.

Mein Beitrag: Heimat in 1715 Zeichen – Süß und klebrig.

Coverall over heimat 2019

Meinung zum neuen Jahr

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2019 wird nicht anders werden als all die Jahre zuvor.

Hunger, Armut, Flucht und Krieg auf der einen Seite der Welt, Milliardenprofite, technische Neuerungen und Populismus auf der anderen.

2019 wird nicht anders werden als all die Jahre zuvor – sollte es aber.

Was wir brauchen, ist humanitärer Fortschritt.

Unser Denken und Handeln sollte geprägt sein von ethischen und moralischen Grundsätzen, die nicht ausschließlich das individuelle sondern auch das soziale,  gesamtgesellschaftliche und globale Ganze widerspiegeln.

Deshalb müssen humanitäre, demokratische und pazifistische Werte den höchsten Stellenwert im täglichen Miteinander einnehmen und wieder sichtbar werden.

Jedes Buch, jeder Artikel, jeder Text und jedes Gespräch kann dazu beitragen.

Ich freue mich in 2019 deshalb ganz besonders auf Kontakte mit Menschen, die für die gleichen Ziele eintreten und klar Stellung beziehen.

So möchte ich an dieser Stelle z.B. auf die Stiftung gegen Rassismus hinweisen, die mit zahlreichen Informationen und Projekten dazu beiträgt, dass Menschenwürde wieder zu einem gelebten Grundrecht wird.

Böse Gedanken

Die Lesung unseres Kurzkrimis Böse Gedanken im Rahmen von Mord am Hellweg am Donnerstag war ein voller Erfolg.

Der Andrang der Zuschauerinnen und Zuschauer war derart groß, dass sich Schlangen bildeten und, als alle Sitzplätze belegt waren, einige unser DreiSatz-Verbrechen im Stehen verfolgten.

Ca. 90-100 Augenpaare richteten sich auf Louise, die trauernde Französin, die ihrer Angst begegnen wollte, John, den Besitzer und Wirt eines englischen Pubs und Stan, den rotbärtigen Briten, der das Empire noch hochhielt.

Bei blutiger Motiv-Torte (nach einem besonderen Krähen-Rezept) und Cap Man’s Gin war die Lesung in der Stadtteilbibliothek Dortmund-Brackel auch für uns Autorinnen ein hochprozentiger Genuss, den wir noch sehr lange in bester Erinnerung behalten werden.

Ein ganz besonderer Dank geht an Eva von der Dunk, die spontan den DreiSatz-Part von Cornelia Franken übernommen hat.

Glücksorte

80 private und öffentliche Glücksorte in Dortmund haben wir Autorinnen und Autoren des LiteraturRaumDortmundRuhr in einem alternativen Reiseführer des Droste-Verlags zusammengetragen. Meine Beiträge sind dem Konzerthaus sowie der Bergmann-Brauerei gewidmet.

Zur großen Buchpremiere am 11.Oktober 2018 um 19:30 Uhr in der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund seid ihr alle herzlich eingeladen. Und so viel kann schon verraten werden: Es werden außer euch weitere Personen von Rang und Namen teilnehmen…

Vorabinformationen gibt es bereits am 21.September 2018 in der WDR-Lokalzeit (Dortmund). Schaltet doch einfach mal ein.

Liebe Freunde…

… eine Woche Pyatigorsk liegt hinter mir. Eine Reise voller Wein und Wodka, gutem Essen (meist georgisch), vielen Sehenswürdigkeiten und anregenden Gesprächen über Literatur.

Hervorragend begleitet wurde unsere deutsche Delegation durch unsere Gastgeber, Professoren und Dozenten der Lehrstühle Sprachwissenschaft, Germanistik, Interkulturelle Kommunikation und angewandte Fremdsprachen der Staatlichen Universität.

Liebgewonnen habe ich auf der Reise besonders die russische Tradition der Trinksprüche. Bei jedem gemeinsamen Essen wurde mehrfach angestoßen: Auf Unterschiede, auf Gemeinsamkeiten, auf Frauen, auf Männer, auf bedeutende Schriftsteller, auf uns, auf Deutschland, auf Russland, auf den Verstand, auf das Herz  und immer wieder auf unsere Verbundenheit.

Und tatsächlich, das Gefühl einander schon Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte, zu kennen, weckt den innigen Wunsch auf eine Wiederholung der Reise und/oder auf ein Gegentreffen in Deutschland.