Post an Sarah Bosetti

Manchmal ist es an der Zeit, Dankeschön zu sagen.

Mein Dankeschön geht an die wunderbare Kabarettistin Sarah Bosetti, die in ihren Briefen an ausgewählte öffentliche Persönlichkeiten oft genau das auf den Punkt bringt, was ich ebenfalls denke.

Anlässlich der Verleihung des Salzburger Stiers 2020 habe ich ebenfalls einen Brief geschrieben – diesmal an sie.

Hölderlins Ende

250 Jahre alt wäre er in diesem Jahr geworden.

Friedrich Hölderlin, der deutsche Lyriker, der sich keinerlei Zeitströmen unterwarf, weder Romantik noch Weimarer Klassik.

Der zeitlebens unter einem wirren Geist litt und dessen zerrüttete, an Wahnsinn grenzende Raserei traumatisierende Behandlungen bedurfte.

Der sich Friedrich Schiller nicht ebenbürtig fühlte und seine gesamte zweite Lebenshälfte zurückgezogen und kontaktarm in einem Turmzimmer in Tübingen verbrachte.

Hölderlin, der im Alter von 73 Jahren in eben diesem Zimmer starb – bei halbwegs passabler körperlicher Gesundheit und genau um Mitternacht des 7. Juni 1843.

In meinem Text Hölderlins Ende nehme ich mir darüber hinaus die dichterische, dem großen Poeten angemessene Freiheit einer sternklaren Nacht und eines Vollmondes.

Lieb Kind

Das Jahr 2020 startet mit guten Neuigkeiten. Lieb Kind, mein Debüt-Roman, wird im Herbst im österreichischen Independent-Verlag TEXT/RAHMEN erscheinen. Nach einem Treffen mit den Verlegern in Wien konnte der Vertrag unterschrieben werden.

Lieb Kind wird als Print und E-Book im gesamten deutschsprachigen Raum erhältlich sein.

Und alle, die die Autorin persönlich kennenlernen möchten, können sich auf eine Reihe von Lesungen freuen. Also bitte den Herbst freihalten …

 

 

Preisverleihung

Der 7. Nordhessische Autorenpreis wurde im Offenen Kanal Kassel verliehen. Als eine der 10 Finalist*innen war ich dabei. In einem professionellen Fernsehstudio des Offenen Kanals Kassel las ich meinen Text Nachkoloriert vor vollbesetztem Haus und  drei laufenden Kameras. Ich konnte sowohl Jury als auch Publikum für mich gewinnen. Das Resultat: Bei der Abstimmung durch ca. 120 Zuhörer*innen konnte ich den 2. Platz ergattern.

Die TV-Aufzeichnung der Lesung aller 10 Nominierten kann in der Mediathek Hessen (MOK Kassel) abgerufen werden. Ich bin ab Minute 8:10 sicht- und hörbar.

Hier die Laudatio:

2. Preis: Nachkoloriert – Patricia Malcher (Lüdinghausen)

„Da verpuppt sich etwas“, bemerkt die Protagonistin Irma, während sie die Treppe hinuntergeht. Mit ihrer Beobachtung beginnt und endet der Text von Patricia Malcher mit dem Titel Nachkolo­riert. Ein Text, der die Jury mit seinem unaufdringlichen und unaufgeregten Ton überzeugt hat, in dem er den Gedanken von Irma durch die 50 Jahre währende Ehe mit Hermann folgt. Es ist viel geschehen in den Jahren, und die alten Schwarz-Weiß Fotografien im Treppenhaus muten mittler­weile farbiger an als ihr Alltag mit Hermann, der schnarchend im Fernsehsessel sitzt.

Die Jury war sich einig in dem Wunsch, dass es Irma sein möge, die verwandelt aus dieser Puppe steigt, die da im Treppenhaus hängt.

Jury: Alexandra Serjogin (Literaturwissenschaftlerin), Nicole Braun  (Krimiautorin), Isa Rühling (Autorin),  Jörg Robbert (Buchhändler), Martin Piekar (ehemaliger Preisträger)

 

 

Die Erfolgsstory geht weiter…

Nachdem ich erst beim ZEILEN.LAUF-Literaturwettbewerb ins Finale einziehen durfte, geht es am 29.11.2019 weiter nach Kassel. Als eine der 10 Gewinner*innen des Nordhessischen Autorenpreises lese ich im Bürgerfernsehen Offener Kanal Kassel meinen Text Nachkoloriert. Fachjury, Inititativgruppe und Publikum sind eingeladen, per Abstimmung über die ersten drei Plätze mitzuentscheiden.

7. Nordhessischer Autorenpreis

ZEILEN.LAUF-Literaturwettbewerb

Eine Szene aus meinem aktuellen Romanprojekt hat die Fachjury des diesjährigen ZEILEN.LAUF-Literaturwettbewerbs überzeugt. Aus über 500 Einsendungen wurden, laut Moderatorin, Texte ausgewählt, die sprachliche Qualitäten, originelle Ideen und schriftstellerisches Handwerk bestmöglich vereinten.

Als eine von 10 Finalist*innen wurde ich nach Österreich eingeladen. Die dortige Lesung vor Gästen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz war abwechslungsreich und überaus unterhaltend. Die anschließende Ehrung in festlichem Ambiente des Casino Baden bei Wien rundete das Event geschmackvoll ab.

Doch nicht nur der offizielle Part war sehr gewinnbringend. Da wir alle im selben Hotel untergebracht waren, bot der Abend und das Frühstück am darauffolgenden Morgen reichlich Gelegenheit, mit meinen Mit-Finalist*innen ins Gespräch zu kommen. Worüber wir gesprochen haben? Über das kreative Schreiben natürlich.

Schön, wenn literarischer Nachwuchs (egal welchen Alters) auf diese Weise gefördert wird.

 

 

Zum ZEILEN.LAUF-Literaturwettbewerb

Weitere Impressionen

 

Kunst- und Kulturverein Ascheberg

Ich freue mich sehr, vom Kunst- und Kulturverein zu einer Lesung eingeladen worden zu sein. Die illustre Runde garantiert, dass für jeden Lesegeschmack etwas dabei sein wird. Und da Oliver Uschmann die Moderation übernimmt, verspricht es ein überaus kurzweiliger Nachmittag zu werden. Über zahlreiche Zuhörer würde ich mich sehr freuen.

InternetAnkündigungKukaduh

Zum kukaduh Programm

Pressetext Westfälische Nachrichten

Pressetext Ruhr Nachrichten

 

 

Zweite Chance

Alle, die im letzten Jahr keine Karten mehr bekommen haben, aufgepasst!

Da unsere DreiSatz-Lesung Böse Gedanken im Rahmen von Mord am Hellweg so ein fulminanter Erfolg war, wiederholen wir den Auftritt am 24. September 2019 um 19:30 Uhr in der Stadtbücherei Werl.

Natürlich können die Zuhörer sich auch dieses Mal auf britischen Humor, Krähentorte und Gin freuen.

Und, Trommelwirbel, der Höhepunkt kommt zum Schluss:

Es wird die Möglichkeit bestehen, signierte Exemplare unseres Kurzkrimis direkt von Bianca Lorenz, Cornelia Franken und mir zu erwerben. Druckfrisch erscheint unser Buch Böse Gedanken und andere Gemeinheiten rechtzeitig zur Lesung!

 

 

 

Spremberg

Mein Text Farbleere ist in der international ausgeschriebenen Anthologie Alltag im Wort erschienen. Nach der feierlichen Übergabe und der öffentlichen Preisverleihung ging es ins Erwin Strittmatter-Museum. Bei strahlendem Sonnenschein, anregenden Gesprächen, Führungen und Besichtigungen habe ich viel Neues über die DDR-Literatur der 1970er und 80er Jahre gelernt.

PreisverleihungStrittmatter

Weitere Infos? Hier klicken!

Presseartikel

Somalia/Russland/Deutschland

Das Schicksal von Aisha Ibrahim Duholow, das vor einem Jahrzehnt durch die Presse ging, hat mich nicht mehr ruhig schlafen lassen.

Mein Text Somalia 2008 ist nun in der russischen Zeitschrift Öffnung der Welt – Wissenschaftliche Kunst und Literatur sowohl in der deutschen Fassung als auch in der Übersetzung von Lambreunant Emorfopoulo veröffentlicht worden.

Ich möchte dies zum Anlass nehmen, die Bedeutung der unabhängigen und internationalen Organisation AMNESTY INTERNATIONAL  hervorzuheben.

Danke für den weltweiten Einsatz für Menschenrechte und Menschenwürde.

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