Hölderlins Ende

250 Jahre alt wäre er in diesem Jahr geworden.

Friedrich Hölderlin, der deutsche Lyriker, der sich keinerlei Zeitströmen unterwarf, weder Romantik noch Weimarer Klassik.

Der zeitlebens unter einem wirren Geist litt und dessen zerrüttete, an Wahnsinn grenzende Raserei traumatisierende Behandlungen bedurfte.

Der sich Friedrich Schiller nicht ebenbürtig fühlte und seine gesamte zweite Lebenshälfte zurückgezogen und kontaktarm in einem Turmzimmer in Tübingen verbrachte.

Hölderlin, der im Alter von 73 Jahren in eben diesem Zimmer starb – bei halbwegs passabler körperlicher Gesundheit und genau um Mitternacht des 7. Juni 1843.

In meinem Text Hölderlins Ende nehme ich mir darüber hinaus die dichterische, dem großen Poeten angemessene Freiheit einer sternklaren Nacht und eines Vollmondes.

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